le tour du monde

Im September 2008 werde ich meine neue Tour starten: Eine Veloreise rund um die Welt. Wie auch schon bei vorherigen Touren werde ich auch bei diesem Projekt wieder versuchen, Sponsoren für SOS-Kinderdörfer zu motivieren.

Ein so grosses Unterfangen verlangt viel an Planung, doch einige Dinge lassen sich nicht vorhersehen. Doch dies stört mich in keiner Weise, im Gegenteil. Ich freue mich riesig auf diese geistige und körperliche Herausforderung. Unzählige Stunden befand ich mich geistig bereits auf dem Weg die Reise hat schon lange begonnen und wird auch nicht mit meiner Rückkehr zu Ende sein. Diese Reise ist mein grosser Traum und deshalb gehört es auch mit zu meinem Wunsch, mir diese Reise selber zu ermöglichen. So habe ich mir dieses Unterfangen mit allem, was dazu gehört selber finanziert.

Die Idee
Prinzipiell möchte ich um die Welt fahren und dabei einige bestimmte Gebiete, Orte und Menschen besuchen. Zuerst führt die Reise ins nördliche Afrika, die Arabische Halbinsel, den Mittleren Osten, Tibet und China bis nach Japan. Unter Umständen sehe ich noch eine Episode in Russland während dem Sibirischen Winter vor sowie eine Episode Südamerika und Afrika. Der genaue Verlauf der Reise ist allerdings sehr schwer voraus zu planen, weil unterwegs viel passieren kann und wird. Das gibt auch schon die Antwort auf die geistige Haltung während der Reise: Ich muss flexibel bleiben und darf mich nicht auf eine bestimmte Route fixieren, da dies möglicherweise aus politischen, klimatischen und gesundheitlichen Gründen die Risikotoleranz überschreiten könnte.


Die Ziele
Die Reise soll logischerweise mit dem Velo als Hauptverkehrsmittel erlebt werden. Eine weitere Bedingung für das Unterfangen ist auf das Fliegen zu verzichten, weil dies für mich nichts mit Reisen zu tun hat: Es ist unpersönlich, zu schnell und bietet nicht die Möglichkeiten, sich mit den Nuancen des Lebens auseinander zu setzen, wie ich es mir wünsche. Hinzu kommt der ökologische Aspekt, wie auch der wirtschaftliche im Zusammenhang mit der "Peak-Oil-Thematik". So möchte ich ein kleines Zeichen setzen und das Schiff als Transportmittel wählen, auch wenn dies mehr Flexibilität erfordert und in der Planung umständlicher ist. Diese Verantwortung muss ich übernehmen, wenn ich schon so privilegiert bin und überhaupt schon den Luxus erleben darf, mich ernsthaft mit dem Gedanken eines solchen Projekts zu beschäftigen. Nicht zuletzt deshalb instrumentalisiere ich die Reise zu einem gewissen Grad, um mich humanitär zu engagieren im Zusammenhang mit SOS-Kinderdörfern.